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Trier - Report

Evieva Vilarino

Die letzten Jahre hatte der einzige Deutsche Berg-EM Lauf unter widrigen Wetterbedingungen zu leiden, doch diesmal herrschten Kaiserwetter am Fell-Thommer-Berg. Neben der Elite der Europameisterschaft, sorgten der KW Berg-Cup, der AvD Sportwagen Berg-Cup sowie die Fahrer aus der Deutschen und Luxemburger Bergszene für ein exzellentes Fahrerfeld.

Die PS-Protze der Formel 3000 hatten im Training allesamt Probleme die enge Steinbruchkehre zu nehmen. Alle sieben Vertreter mussten gar zurücksetzen. Die wendigen aber leistungsschwächeren CN-Sportwagen konnten hier viel Zeit gutmachen. Der Ungar Laszlo Szasz im Reynard Zeytek F3000 war dennoch schnellster Mann im Training, vor dem 26jährigen Newcomer Ander Viliarino (Reynard Honda F3000), der jedoch nicht alle Karten aufdeckte. Herbert Stenger im Eigenbau-Sportwagen mit drei Liter Qunitec-BMW-Motor, vorbereitet nach Deutschem Reglement, lag mit Rang drei auf der Lauer, knapp vor Simone Faggioli im Osella Honda 2 Liter aus der EM-Wertung. Ein spannendes Rennen zeichnete sich ab.

Unter diesen hervorragenden Bedingungen und den neu asphaltieren Streckenteilen, war es nur eine Frage der Zeit, wann der Streckenrekord (1.35,924 min) fallen würde. Ex-Europameister Franz Tschager, der 2000 im Werks-Osella diese Marke setzte und vier Fahrzeuge in Trier einsetzte, musste nicht lange warten. Der Sohn von Ex-Europameister Andres Vilarino, pulverisierte Tschagers Rekord um fast 2 Sekunden im ersten Rennlauf. Im zweiten Durchgang absolvierte der Spanier die 3,7 Kilometer nur 67/100 Sekunden langsamer. In der abschließenden dritten Auffahrt, passte nochmals alles und Vilarino II konnte sich nochmals um fast eine Sekunde steigern. Der vierte Gesamtsieg in Folge, inklusive Tabellenführung im FiA-Cup der Formelwagen, war zu keiner Zeit in Gefahr.

Szasz, Tagessieger in 2003, verlor pro Lauf mehr als zwei Sekunden und war am Ende deutlich geschlagen. Im Rennen hatte Faggioli Herbert Stenger knapp unter Kontrolle. Der selbst ernannte Berglöwe verschenkte Rang vier mit einem Abflug in der Zielkurve. Wie in Wolsfeld erbte Uwe Lang (Osella BMW CN 3.0) Stengers DM-Punkte und war Bester Deutscher mit Gesamtrang sieben. In der Luxemburger Meisterschaft konnte Guy Demuth (Lola Ford F3000) Boden gut machen. Mit Rang neun, hinter Fausto Bormolini (Osella BMW CN 3.0) schob sich Demuth in der Meisterschaft auf Rang zwei hinter Romain Theissen (Porsche 993 RSR). Seine klare Führung in der Berg DM der Tourenwagen baute Norbert Brenner (AMG Mercedes 190 Evo II) aus. Der Pokal für den Tourenwagen-Gesamtsieger ging jedoch an einen Österreicher. Herbert Stolz (dp Porsche 935 II), rückte dem Tourenwagen-Rekord im Verlauf des Rennens immer näher. Die Bestzeit (1.46,024 min) gehalten von Georg Plasa, bleib unangetastet. Zu den Gruppe N-Siegen bei den EM-Rennen von Rechberg (A), Fito (E) und Ecce Homo (CZ) fügte Jörg Weidinger (BMW M3) einen weiteren hinzu und liegt nach Trier Kopf an Kopf, mit den beiden Tschechen Vojacek und Maly an der Tabellenspitze der EM-Kategorie I. Petr Vojacek (Opel Astra OPC) gewann die Gruppe SP. Jaromir Maly (Ford Escort Kit Car) musste sich hingegen Landsmann Dan Michl im Scoda Octavia Kit Car um den Gruppe A-Sieg beugen. Nach über 10jähriger Abstinenz gastierte der Gruppe H Berg-Cup wieder in den Weinbergen bei Trier. Die Klasse bis 1300 ccm war hier der Hinkucker. Klaus Bernert und Peter Naumann (beide VW Polo 16V) schenkten sich keinen Millimeter und luchsten sich in jedem Lauf die Führung gegenseitig ab. Klaus Bernert war am Ende der Glücklichere und baute seine Spitzenposition im Berg-Cup aus. Martin Kleiner, Wolfgang Glas und Hans-Jürgen Glaser (alle VW Polo 16V) hatten diesmal nur wenig zu melden. Die Wertung der KW-8V Trophy sicherte deutlich Armin Ebenhöh (VW Polo 8V). In der Klasse bis 1600 ccm Hubraum reißt die Pechsträhne von Kurt Flatz nicht ab. Nach reparierten Unfallschäden von Nommern, folg dem Vorarlberger bereits im Training der Motor um die Ohren. Ralf Kroll, auch nicht frei von technischen Problemen, gewann die Klasse vor Helmut Maier und Bernd Weitfeld (alle VW Golf 16V). Ähnlich wie Flatz erging es in der Klasse bis 2000 ccm Holger Hovemann. Nach dem verhängnisvollen Crash am Rennsteig, musste Hovemann den Risse Opel Kadett C 16V neu aufbauen. In Führung liegend blieb der Odenwälder in letzten Lauf liegen. Matthias Pott, Dirk Preißer und Frank Genbrock (alle Opel Kadett C 16V) waren nach Hovemanns Abschied das Maß. „Quertreiber“ Stefan Glass im Ford Escort Mk1 konnte einige 16V-Piloten schlagen und sicherte sich volle Punkte in der 8V-Trophy der Division II.



Autor: Thomas Bubel /D  (Všechny články autora)
Rubrika: Evropa  (Všechny články rubriky)




Článek publikován: 14.6.2005
Přečteno: 2513 x
Stránka aktualizována: 29.3.2011

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